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Kindergärten

KITA Arche Noah, Erfurt

Neugestaltung der Freiflächen

 

Grö­ße:                   ca. 6.000 m²

Kos­ten:                  ca. 387.000 €

Auf­trag­ge­ber:      Gemein­de Gispersleben

Bear­bei­tung:        LPH 1–9

Fer­tig­stel­lung:     2011

Im Zuge des Neu­baus der Kin­der­ta­ges­stät­te „Arche Noah“, im Nor­den der Stadt Erfurt, erfolgt die Neu­ge­stal­tung der Frei­an­la­gen. In Anleh­nung an den Namen der KiTa steht im Zen­trum der Frei­flä­che die „Arche Noah“ in Form eines ein­zig­ar­ti­gen Spiel­schif­fes. Im Nord­wes­ten des Gebäu­des befin­den sich Haupt­ein­gang sowie sie­ben Mit­ar­bei­ter- und
Kurz­zeit­stell­plät­ze, die von der Havan­na­er Stras­se im Ein­rich­tungs­ver­kehr erschlos­sen wer­den. Zwi­schen den Gebäu­de­flü­geln ent­ste­hen zwei groß­flä­chi­ge Holz­decks, wel­che den Kin­dern als Spie­lund Auf­ent­halts­be­rei­che die­nen. Der Gar­ten- und Spiel­be­reich befin­det sich süd­öst­lich des Gebäu­des. Neben dem Betre­ten des Gar­tens durch die Gebäu­de­flü­gel, besteht eben­falls die Mög­lich­keit mit­tels zwei­er Tor­si­tua­tio­nen in die­sen zu gelan­gen. Sie ent­ste­hen durch die holz­ver­klei­de­ten Gar­ten­häu­ser links und rechts des Ein­gangs, wel­che mit einer bewach­se­nen Per­go­la ver­bun­den sind. Nach dem Pas­sie­ren des Tores eröff­net sich das Gelän­de des Kin­der­gar­tens vor dem Auge des Betrach­ters. Der öst­li­che Gebäu­de­flü­gel wird den Krip­pen­kin­dern (0–2 Jah­re) zugeordnet. 

Der Außen­be­reich ist mit einer Vogel­nest­schau­kel und einem Gar­ten­haus, wel­ches glei­cher­ma­ßen als Unter­stand für mobi­le Spiel­ge­rä­te dient, aus­ge­stat­tet. In Ver­län­ge­rung der Hüt­te über­zieht eine bewach­se­ne Per­go­la den ver­schat­te­ten Sand­spiel­be­reich der Kleins­ten. Abge­grenzt durch eine geschnit­te­ne Hecke schließt sich der Bereich für die Kin­der­gar­ten­kin­der (2–6 Jah­re) an.Das Zen­trum der Frei­flä­che bil­det eine bespiel­ba­re „Arche Noah“ aus Holz. Ver­schie­de­ne Klet­ter­mög­lich­kei­ten an Sei­len, Lei­tern und Trep­pen erschlie­ßen meh­re­re Eta­gen wel­che wie­der­um mit­tels Rut­schen ver­las­sen wer­den kön­nen. Sitz­stu­fen in Form einer Tri­bü­ne die­nen für ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen. Das Schiff kann von den Kin­dern auf viel­fäl­ti­ge Wei­se bespielt wer­den. Es liegt inner­halb einer weit­läu­fi­gen Sand­flä­che, wel­che von einer „Renn­pis­te“ aus EPDM-Belag ein­ge­fasst wird. Die­se in ellip­ti­scher Form umlau­fen­de, befes­tig­te Rol­ler­stre­cke dient als Haupt­er­schlie­ßungs­weg des Gelän­des. Neben dem zum Spie­len und Toben ein­la­den­den Schiffs­kör­per liegt unter schat­ti­gen Bäu­men eine „Ruhein­sel“ mit Hän­ge­mat­ten und Schau­keln. Die öst­lich hier­von gele­ge­ne, gehölz­be­stan­de­ne „Hügel­ket­te“ ist glei­cher­ma­ßen Rück­zugs­ort, Spiel­raum und Schall­schutz zur angren­zen­den Straße.